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Im Stadtarchiv ist zu lesen, dass Hochlar (von Hucht lare=gerodete Stelle am Hügel) eine der ältesten Ortschaften des Vestes Recklinghausen ist und der Mittelpunkt einer Hundertschaft der alten Germanen war.
Von daher schon ist es natürlich anzunehmen, dass wegen des Alters des Ortes auch im 19. Jahrhundert Aktivitäten im Vereinsleben zu verzeichen waren (z.B. die Bürgerschützengilde von 1860).
Oft hieß es, "Im vorigen Jahrhundert hatten in Gemeinden die Männer nur ungern den Dienst in der sogenannten Pflicht-Wehr ausgeübt. Nach dem großen Brand beim Landwirt X traten aber einige einsichtige (weitsichtige) Büger im Saale der örtlichen Gastwirtschaft zusammen, um eine Feuerwehr auf freiwilliger Basis zu gründen..."
Bei der Pflicht-Feuerwehr haperte es offensichtlicht am Einsatzwillen, wodurch schon die Grundlage für eine tadellose Arbeit fehlte.
In der Gemeinde Hochlar ist es sicher auch so ähnlich gewesen. Aus Überlieferungen der "alten Kämpfer" wissen wir dieses allerdings recht ungenau. Wir geben zu, dass hierfür keine Details schriftlich festgehalten sind. Hochlar war damals eine selbstständige Gemeinde und noch nicht ein Teil von Recklinghausen. In den Archiven ist nicht viel nachzulesen und die Kriege mit ihren unruhigen Zeiten haben zur Erhaltung von Schriftstücken sicher nicht beigetragen. Die älteste schriftliche Unterlage sagt aus, dass am 1.4.1900 Männer aus Hochlar der Feuerwehr beigetreten sind. Diese Sektion von lz-hochlar.de soll u.a. auch eine möglichst komplette Dokomunetation sein; denn in diesesn Jahren tritt der Rest der Mannschaft ab, die man noch als Verbindungsnaht zwischen der Vorkriegsgeneration und der nun nachrückenden Jugend verstehen kann. Mit diesem "Rest" würde wahrscheinlich viel "Wissen von früher" verlorengehen.
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